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29.9.2021 - Bundesverdienstmedaille für Gründerin Queen Drews

 

Queen Drews, Gründerin von Düssel-Buntu e.V., hat am 29.September 2021 die Bundesverdienstmedaillie für ihr gesellschaftliches Engagement verliehen bekommen. Queen Drews hat einen Master-Abschluss in Empowerment und gründete vor mehr als 10 Jahren den Verein Düssel-Buntu e.V., um Kinder, Jugendliche und Familien mit einer Einwanderungs-Geschichte bei Themen wie Bildung, Kultur, Politik oder öffentliche Dienste zu unterstützen. Es ist eine Herzensangelegenheit für Queen Drews, dass die Gesellschafts-Gruppen mit und ohne Einwanderungs-Geschichte aufeinander zugehen. Sie möchte sie so miteinander verbinden, dass gegenseitiger Respekt und Wertschätzung entsteht.In ihrer Rede bedankte sich Queen Drews bei allen Kindern, Jugendlichen, Eltern und Personen, die  Angebote mitgestaltet und angenommen haben. Ebenso bei allen anwesenden und abwesenden Unterstützern, insbesondere bei Martina Hankammer und das Provinzial-Team, Heinz und Tina von der Kinderstiftung „Lesen bildet“ und dem Lions Club Düsseldorf-Carlstadt. Dieser Tag war ein sehr gutes Beispiel dafür, wie eng Freude und Leid beieinander liegen können. Queen Drews verband in ihrer bewegenden Rede die Dankbarkeit für die Ehrung mit erlittenen Schmerzen. Sie löste bei einigen Gästen Nachdenklichkeit und Tränen in den Augen aus, in dem sie über die Themen Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung sprach. Queen-Drews

Queen Drews hat alle vier Themen am eigenen Leib schmerzhaft erfahren müssen und erlebt, wie einfach sich einige Führungskräfte der unterschiedlichsten Ebenen das Leben hierbei machen. Mit Tränen in ihren Augen rief sie in ihrer Dankesrede alle Managerinnen und Manager, alle Führungskräfte und Menschen mit Macht dazu auf Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung zur Chefsache zu machen, denn die Schädigung der Opfer und deren Familien sind schwerwiegend. Führungskräfte müssen dem Grundgesetz und dem Arbeitsschutzgesetz gerecht werden, sie dürfen nicht wegschauen sondern müssen eingreifen. Führungskräfte können und müssen das Leiden der Betroffenen und deren Familien verhindern. Auch das Ansehen ihres Unternehmens bzw. ihrer Organisation wird beschädigt, wenn Führungskräfte wegschauen. Mit dem Appell „Schauen sie nicht weg“ beendet Queen Drews ihre Rede. Über ihre persönlichen Erfahrungen beabsichtigt Queen Drews noch in 2021 näher zu berichten.

Auch möchte sie mit der Unterstützung von Freunden und Bekannten einen Masterplan entwickeln, wie man Menschen bei diesen vier Themen besser schützen und unterstützen kann. Düssel-Buntu e.V. wird mehr über Rassismus, Diskriminierung, Mobbing und sexuelle Belästigung berichten.

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